Home Einsätze Einsatzarchiv 2013 Einsatz 105 / Dachstuhlbrand
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Einsatz 105 / Dachstuhlbrand |
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Die Freiwillige Feuerwehr Gräfelfing wurde am 11. Juli 2009 um 15.18 Uhr zu einem Dachstuhlbrand bzw. brennender Solaranlage in die Alois-Deschler-Straße alarmiert. Aufgrund mehrerer Anrufe wurde von der Einsatzzentrale sofort Vollalarm für die Feuerwehr Gräfelfing veranlasst. Beim Eintreffen der Feuerwehr um 15:20 Uhr waren großen Teile der Südseite des Dachstuhls bis zum Dachfirst in Vollbrand. Durch einen massiven Außenangriff mit zwei B- Rohren, davon eines über die Drehleiter und 2 weiteren C-Rohren, konnte eine weitere Brandausweitung auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Die betroffenen Bewohner konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit des Objektes konnte die Drehleiter nicht optimal eingesetzt werden. Stattdessen mussten, um die umfangreichen Nachlöscharbeiten im Bereich des Dachstuhls durchführen zu können, verschiedene tragbare Leitern und spezielle Absturzsicherungen eingesetzt werden. Eine weitere Gefahr stellte die Photovoltaik Anlage dar, die demontiert werden musste, um weitere Gefahren und Brandausbreitungen zu verhindern. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass die einzelnen Solarpanele bei jedem Lichteinfall aktiv sind und somit eine nicht unerhebliche Gefahr für die Einsatzkräfte durch den anstehenden Gleichstrom bestand. Deswegen konnte erst um 16:33 Uhr Feuer unter Kontrolle und um 18:41 Uhr endgültig Feuer aus gemeldet werden. Von der Feuerwehr Gräfelfing wurde dann das Objekt noch mit Planen gesichert und mit der Wärmebildkamera gezielt nach versteckten Glutnestern abgesucht. Die letzten Kräfte rückten um 21:36 Uhr wieder ein. Insgesamt waren von der FFW Gräfelfing 48 Mann unter Kommandant Markus Fuchs im Einsatz. Der Schaden wird durch die Feuerwehr auf ca. 250.000 Euro geschätzt, wobei zu bemerken ist, dass auch bei diesem Einsatz das neue Schaumlöschverfahren CAFS wertvolle Dienste leistete und kaum Wasserschäden entstanden sind. Die benachbarten Häuser blieben unbeschädigt. Die Brandursache wird noch von der Polizei ermittelt, die Brandausbreitung ging sicherlich von der Solaranlage aus. Die Feuerwehr bedankt sich ganz herzlich für die gute Versorgung durch die Anwohner der Nachbarschaft.
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